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Heilpflanzen und Heilkräuter

Heute begeben wir uns in die Natur. Zu Pflanzen die die meisten von uns relativ gut kennen, die jedoch seit teilweise tausenden von Jahren als Heilkräuter genutzt werden. Was sie bewirken sollen und wie sie genutzt werden. Eine Übersicht der bekanntesten Heilpflanzen und den ihnen zugeschriebenen Wirkungsweisen.

2 lexika naturheilkunde

Die Menschheit nutzt sie seit Jahrtausenden. Heilpflanzen, Heilkräuter und auch Heilpilze.
Naturmediziner nutzen sie bis heute und legen große Hoffnung auf deren Heilkraft. In der modernen Medizin finden sie außerhalb von wenigen Medikamenten kaum Anwendung und die Wirkungsweisen, die den Pflanzenextrakten und Essenzen früher zugeschrieben wurden, werden heute oft nicht mehr anerkannt.

Wir wollen mit diesem Artikel einen Überblick über die bekanntesten Heilpflanzen geben und stützen uns dabei auf bekannte Standardwerke wie „Das große Buch der Heilpflanzen“ von Apotheker M. Pahlow, „Das große Lexikon der Heilpflanzen“ von Andrew Chevallier, den „Codex Humanus“ und viele Weitere.

Wichtig: Keine der nachfolgend dargestellten Wirkungsweisen ist wissenschaftlich anerkannt. Keine ist durch sogenannte „Health-Claims“ bestätigt. Wir geben hier lediglich Auszüge aus verschiedenen Lexika und Sachbüchern wieder. Die einzelnen Aussagen machen wir uns nicht zu eigen und raten allen Lesern zu entsprechender Eigenrecherche. Zudem raten wir dazu, vor Nutzung von Heilkräutern ärztlichen Rat einzuholen.

Beginnen wollen wir mit dem

BALDRIAN

Von den Wirkungen der Baldrianwurzel haben wohl die meisten schon gehört. Sie enthält geringe Mengen Valepotriate, ätherisches Öl und Alkaloide.

Baldrian wird bei nervösen Reizzuständen, auch nervös bedingten, krampfartigen Schmerzen im Magen- Darmtrakt eingesetzt. Zusätzlich bei Schlaflosigkeit und nervösem Herzklopfen. Patienten, die unter nervöser Unruhe leiden, fühlen sich nach Einnahme von Baldiran nicht müde, sondern angenehm erfrischt.
Siehe „Das große Buch der Heilpflanzen“ von Apotheker M. Pahlow. S. 64ff

Echter Baldrian umfassend beschrieben

ISLÄNDISCH MOOS

Der Allgemeinheit eher unbekannt, handelt es sich bei Isländisch Moos doch um eine recht erstaunlich Pflanze. Übrigens nicht um tatsächliches Moos, sondern um eine Flechtenart, die überwiegend in Mittelgebirgen und Heidelandschaften gedeiht.

Isländisch Moos enthält tatsächlich als überwiegenden Inhaltsstoff Schleim. Da dieser Schleim reizlindernd auf entzündete Schleimhäute wirkt, wird er zur Behandlung von entzündlichen Problematiken im Hals/ Rachenbereich, aber auch Magen- Darmtrakt eingesetzt. Es bestehen Anwendungen als Tee gegen Reizhusten, Gurgelmittel bei entzündeten Mandeln und Spülmittel zur Wundbehandlung.

Zusätzlich enthält Isländisch Moos antibiotische bittere Flechtensäuren wie beispielsweise das usninsaure Natrium, welches nachweislich bakterizid gegen Mycobacterium tuberculosi hominis wirkt.
Meist wird Isländisch Moos als Tee zubereitet und verwendet. In der Homöopathie findet es als Cetraria Anwendung.
Siehe „Das große Buch der Heilpflanzen“ von Apotheker M. Pahlow. S. 172, 173


MÖNCHSPFEFFER

Der Mönchspfeffer enthält fettes Öl und ätherisches Öl, sowie Flavone. Der Einsatzbereich liegt bei Menstruationsbeschwerden, in der Homöopathie gegen Impotenz und nervösen Verstimmungen.


EUKALYPTUS

Bereits die australischen Ureinwohner schätzten den Blaugummibaum als starkes Antiseptikum. Heute wird Eukalyptus weltweit bei husten, Erkältung, Angina und anderen Infektionen angewendet. Er wirkt wärmend und anregend und für viele Menschen weckt der Duft Erinnerungen an Erkältungstage als Kind, als man mit Eukalyptusölen auf der Brust das Bett hüten musste.

Er enthält ätherische Öle, Flavonoide und Gerbstoffe. Seine Wirkung ist antiseptisch, schleimlösend, schmerzstillend.
Siehe „Das große Lexikon der Heilpflanzen“ von Andrew Chevallier S. 96


OLIVE – ECHTER ÖLBAUM

Oliven kennt jeder. Egal ob am Stück, oder als gepresstes Öl, werden Oliven nahezu überall für diverse Mahlzeiten genutzt. Darüber hinaus besitzt die Olive durchaus heilende Wirkungsweisen.

Olivenblätter werden beispielsweise zur Blutdrucksenkung und zum Stützen des Kreislaufs genutzt. Darüber hinaus wirken sie harntreibend und können bei Blasenentzündungen angewendet werden. Bei Gallensteinen kann Olivenöl teelöffelweise mit Zitrone eingenommen werden. Olivenöl hat eine schützende Wirkung auf das Verdauungssystem.
Siehe „Das große Lexikon der Heilpflanzen“ von Andrew Chevallier S. 241/242


ZWETSCHGENKERNE

Bereits Hildegard von Bingen war sehr verwundert darüber, dass Menschen zwar das Fruchtfleisch der Zwetschge gerne essen, die Kerne jedoch verschmähen!

Sie empfahl die Kerne vorsichtig zu lösen und zu trocknen. Bei Husten und Bronchialleiden empfahl sie 10 Zwetschgenkerne in einem Viertelliter Weisswein ca. 15 Minuten lang köcheln zu lassen, bis sie aufgehen. Vom heissen Sud soll der Kranke zwei Esslöffel gelcih einnehmen. Der Rest soll neben das Bett gestellt werden, damit der Dampf während des Schafs eingeatmet wird.
Siehe „Gesundheit aus dem Kloster“ Johannes Pausch, Gert Böhm; S. 145


GINKGO

Seit 190 Millionen Jahren gibt es Ginkgobäume auf der Erde. In seiner chinesischen Heimat wird er schon lange als Arznei verwendet. Ginkgo enthält Flavonoide, Ginkgolide und Bilobalid. Er wirkt kreislaufanregend, entzündungshemmend, antiallergen, als Asthmamittel und krampflösend.

Eine 1960 durchgeführte Studie hat gezeigt, dass Ginkgo ein wertvolles Mittel gegen schlechte Durchblutung des Gehirns und damit einhergehender Gedächtnis- und Konzentrationsschwäche ist.

Dank seiner entzündungshemmenden Wirkung wir der bei entzündlichen Nervenerkrankungen wie Multipler Sklerose eingesetzt.
Siehe „Das große Lexikon der Heilpflanzen“ von Andrew Chevallier, S. 100

Ginkgo Kopf Brain Valuelife
Ginkgo – Studien weissen auf positive Wirkung im Gehirn hin.

MALVE

Heimisch in Europa und Asien, werden von der Malve (Große Käsepappel) Blätter, Blüten und Wurzeln verwendet.  Sie enthält Flavonolglykoside, Schleim- und Gerbstoffe.

Ein spanisches Sprichwort besagt: „Malve im Garten, lässt den Doktor draussen warten.“

Der Malve werden schleimhautschützende Wirkungen nachgesagt. Blüten und Blätter bilden einen schützenden Schutzfilm über empfindlichen Hautbereichen. Die Malvenblätter helfen bei Darmreizungen und wirken abführend. Gemeinsam mit Eukalyptus ist sie ein gutes Mittel gegen Husten und andere Atemwegserkrankungen. Kleinkindern wird die Wurzel zum kauen gegeben. Dies erleichtert das Zahnen.
Siehe „Das große Lexikon der Heilpflanzen“ von Andrew Chevallier S. 232


MEERRETTICH

eder der jemals echten Merrettich, frisch gerieben, gegessen hat kennt die Wirkung: Nase frei. Und zwar nachhaltig.

Merrettichwurzeln enthalten Flavonoide, Harz, Vitamin C und Asparagin. Beim zerreiben entsteht die antibiotische Substanz Allyl-Senföl.

Meerrettich wirkt harntreibend und fördert das schwitzen. Er wird daher bei Erkältung und Grippe eingesetzt. Er wirkt zudem schleimlösend und antibiotisch bei Atem- oder Harnwegsinfektionen.


ARNIKA

In der europäischen Volksmedizin wird Arnika sehr häufig verwendet. Goethe trank bis ins hohe Alter gerne Arnikatee und hat damit seine Angina zu lindern versucht.

Die Pflanze wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Resorption innerer Blutungen.
Heutzutage wird Arnika innerlich ausschließlich in der Homöopathie nach professioneller Beratung angewendet (Achtung giftig).
Siehe „Das große Lexikon der Heilpflanzen“ von Andrew Chevallier S. 171,172


SALBEI

Wie Olive und Meerrettich aus der Küche bekannt, jedoch sehr interessanten Wirkungen.
Salbei enthält ätherische Öle, Gerbstoffe und Di & Triterpene. Er wirkt adstringierend und antiseptisch. Er beseitigt Katarrh und stärkt die Nerven. Salbeitee beruhigt Entzündungen im Mund & Rachenbereich.

Eine Studie aus 2006 wies eine gute Wirksamkeit von Salbei-Mundspray bei akuten Halsschmerzen nach. In 2008 ergab eine Untersuchung die Verbesserung der Gedächtnisleistung bei älteren Menschen schon nach einmaliger Einnahme (Laut Studie beste Dosis: 2,5g Salbei)
Siehe „Das große Lexikon der Heilpflanzen“ von Andrew Chevallier S. 131
Siehe „Das große Buch der Heilpflanzen“ von Apotheker M. Pahlow. S. 266,267

Salbei – Komplettbeschreibung im Buch

LÖWENZAHN

Wohl eine der bekanntesten Blumen auf der Wiese, auf Plätzen und an Straßenecken.
Löwenzahn enthält in allen Pflanzenteilen Bitterstoffe und Inulin. Dadurch regt er den Stoffwechel, die Verdauung und die Drüsenfunktion an. Zusätzlich reguliert Löwenzahn den Blutkreislauf und ist harntreibend. In der Volksmedizin wird er äußerlich wie innerlich angewendet.

Tee der ganzen Pflanze wirkt blutreinigend, hilft bei Gallen- und Leberleiden. Tee der Wurzel hilft bei Hämorrhoiden. Tinktur aus Wurzel und Kraut, gemischt mit Weingeist bei Nieren- und Blasenleiden.
Siehe „Naturheilkunde – Heilkräuter und ihre Anwendung“ Buch und Zeit Verlag; S. 174


PFEFFERMINZE

Blätter der Pfefferminze wurden in ägyptischen Pyramiden gefunden. Auch die alten griechen und Römer schätzten diese Pflanze sehr. In Westeuropa ist sie erst im 18. Jahrhundert populär geworden. Ihre Herkunft ist nicht vollständig geklärt.

Sie enthält ätherische Öle mit Menthol und Menthon, Flavonoide, Phenolcarbonsäuren und Triterpine.

Sie wirkt antimikrobiell, schmerzlindernd und schweißtreibend. Das enthaltene Menthol hat antiseptische und antimykotische Eigenschaften, wirkt zudem kühlend und betäubend auf die Haut. Aufgrund dieser Eigenschaften wird die Pfefferminze bei Atemwegsinfektionen zum Inhalieren und Einreiben genutzt.
Siehe „Das große Lexikon der Heilpflanzen“ von Andrew Chevallier, S. 114


SÜßHOLZ

Süßholz ist durch den Inhaltsstoff Glycyrrhizin 150-mal süßer als Rohrzucker, weshalb es überwiegend für Süßigkeiten genutzt wird

Daneben gehört die Pflanze jedoch zu den wertvollen Kräuterarzneien, denn sie ist ein stark entzündungshemmendes Mittel. Es wird eingesetzt zur Linderung von Entzündungen im Rachen, Mund und Magen. Zudem kann es angewendet werden bei Arthritis, entzündeten gelenken, Hautproblemen und entzündeten Augen.

Naturmediziner schwören in Mitteleuropa seit über 100 Jahren auf die Kraft des Süßholzes.
Siehe „Das große Lexikon der Heilpflanzen“ von Andrew Chevallier, S. 101


Wir werden diese Sammlung stetig erweitern, da wir wirklich fasziniert sind von den vielfältigen Wirkungsweisen teils vollkommen profaner Kräuterpflanzen.

Nutzt Du Naturmedizin oder Kräuter gegen Beschwerden? Lass es uns in den Kommentaren wissen.


Buchtipps:

Das große Lexikon der Heilpflanzen von Andrew Chevallier

Das große Buch der Heilpflanzen von Apotheker M. Pahlow

Codex Humanus

Vitalstoffkraft

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